Sony ∝7/7R: Hohe Kontraste managen mit DRO

Unsere Augen sind in der Lage, ein sehr großes Spektrum an hellen und dunklen Farben auf einmal zu erfassen. Daher können wir kontrastreiche Situationen ohne Fehlbelichtung wahrnehmen. Was aber tun, wenn der an sich tolle Sensor Ihrer α7/R nicht ganz das überlegene Leistungsniveau des menschlichen Auges erreicht und belichtungsdynamisch bei kontrastreichen Motiven etwas in die Bredouille kommt? Nun, Sony hat sich dazu gedanken gemacht und der α7/R eine sehr interessante Funktion mit auf den Weg gegeben, die sogenannte Dynamikbereichoptimierung DRO (= Dynamic Range Optimizer). Diese analysiert den Kontrast und sorgt für eine ausgewogenere Durchzeichnung. Vergleichen Sie dazu einmal die beiden Landschaftsbilder. Mit aktivierter DRO-Funktion konnten wir im ersten Bild deutlich mehr an strukturellen Details aus dem Motiv heraus kitzeln.

DRO ein

Dynamikbereichoptimierung eingeschaltet

DRO aus

Dynamikbereichoptimierung ausgeschaltet

 

 

 

 

 

 

 

Um die Dynamikbereichoptimierung motivbezogen einzusetzen, fotografieren Sie in den Modi P, S, A oder M und schalten die Bildeffekte und die Multiframe-Rauschminderung  aus. Rufen Sie nun im Menü Kameraeinstlg. 4 den Eintrag DRO/Auto HDR auf und wählen das DRO-Symbol aus. Mit den Pfeiltasten des Einstellrads können Sie entweder die DRO-Automatik oder eine von fünf Effektstärken Lv1 bis Lv5 aktivieren.

DRO aktivieren

DRO aktivieren

Nehmen Sie dann das Bild wie gewohnt auf und schauen Sie sich im Anschluss die Schattenbereiche am besten in der vergrößerten Wiedergabe an. Ist deutliches Bildrauschen zu erkennen, stellen Sie eine schwächere DRO-Stufe ein. Erwarten Sie jedoch keine Wunder. Hoffnungslos überstrahlte oder extrem unterbelichtete Bildflächen werden auch mit DRO nicht gerettet werden können. Achten Sie daher  besonders gut auf die Grundbelichtung Ihrer Aufnahme, dannmuss die DRO-Funktion weniger stark eingreifen, das schont die Bildqualität.

Sony alpha 7/7R: Das Handbuch zur Kamera

 

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